words have power
Veranstaltungen

Sensibilität im Umgang mit diskriminierenden und rassistischen Begriffen


© pixabay

Online-Workshop: „Darf man das noch so sagen?“

Das Seminar wird 2022 mehrmals durchgeführt. Es handelt sich dabei um identische Einzelveranstaltungen, die nicht aufeinander aufbauen.
Folgende Termine stehen schon fest:

22.02.2022, 15:00 – 18:30 Uhr
14.06.2022, 18.00 – 21.30 Uhr 
28.09.2022, 17.30 – 21.00 Uhr
04.10.2022, 18.00 – 21.30 Uhr 

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung über den Veranstaltungskalender: www.politische-bildung-bremen.de oder per E-Mail an: Linda Blöchl: linda.bloechl@lzpb.bremen.de

Für pädagogisches Personal und Lehrkräfte gibt es gesonderte Termine. Informationen erhalten Sie bei Christian Girschner: christian.girschner@lzpb.bremen.de


Workshop der Landeszentrale für politische Bildung Bremen mit Sara Paßquali

Was darf eigentlich noch gesagt werden? Und was gibt es für Alternativen? Respektvolle und diskriminierungsarme Sprache wird zurzeit immer häufiger diskutiert, zeitgleich erleben wir, dass die Sprache roher und gewaltvoller wird und damit auch ein Überschreiten der Würde eines jeden einzelnen Menschen.

Sprache ist ein mächtiges Medium. Sprache ist konstruiert und sozial geprägt. Kinder und Jugendliche sind sprachlich so sozialisiert, wie „Zuhause“ kommuniziert wird, auch Erwachsenen sind nicht davor gefeit, diskriminierende und rassistische Worte unreflektiert zu reproduzieren. Zentrale Fragen des Workshops sind:

  • Wie beeinflusst Rassismus unseren Sprachgebrauch? Wie verhält es sich mit individueller, institutioneller und gesellschaftlicher Diskriminierung?
  • Bei wem oder welchen Gruppen liegt die Definitionsmacht für Sprache?
  • Wie kann ein Umgang aussehen, wenn Begriffe genannt werden, die diskriminierend oder rassistisch sind?

Der Online- Workshop beinhaltet einen theoretischen Input, Diskussionen und Austausch in unterschiedlicher Intensität, dabei geht es um:

  • Reflexion der eigenen Gedanken, Einstellungen, des Handelns und des Nicht-Handelns
  • Perspektivwechsel
  • Sichtbarmachen der negativen Auswirkungen von Vorurteilen und Diskriminierung
  • Aufzeigen von Handlungsstrategien und Transferhilfen für den (Job-)Alltag

Der Workshop richtet sich an alle, die im Alltag Rassismus und Diskriminierung eine eigene Haltung entgegensetzen wollen.  Ermöglicht wird ein erster Einstieg ohne Vorwissen.

Referentin: Sara Paßquali, M.A.: Zertifizierte Trainerin und Beraterin für „Pädagogisches Handeln in der Einwanderungsgesellschaft“, „Interkulturelle und transkulturelle Trainerin“ zu den Schwerpunkten Rassismuskritik, Antidiskriminierung, Antiziganismus, Diversity (Management), Intersektionalität, Gender und Empowerment

Online per Zoom: technische Voraussetzungen sind Mikrofon und Kamera. Der Link wird einen Tag vor dem Workshop zu geschickt.