Sammlung Deutsches Auswandererhaus Schenkung Renate Gabcke
Geschichte & Erinnerung

Jüdische Biografien aus Bremerhaven sichtbar machen

Eine Einführung zur Arbeit mit Online-Archiven

Workshop im Deutschen Auswandererhaus am Donnerstag, 13. Oktober 2022 von 15.00 bis 18.00 Uhr

In den letzten Jahren sind zahlreiche digitale Angebote zur Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland entstanden. Neben wissenschaftlichen Digitalisierungsprojekten von Archiven, Museen und Bibliotheken laden partizipativ angelegte Topografien, Karten und Creative Commons-Projekte dazu ein plurale Stadt- und Migrationsgeschichten aufzuspüren.

Dr. Miriam Bistrovic vom Leo Baeck Institut - New York | Berlin führt uns ein in die Sammlung Digibaeck und damit eines der weltweit größten Online-Sammlungen für deutsch-jüdische Geschichte aus Deutschland. Wir lernen die Bremerhavener Biografie des Lehrers Salomon Bachenheimer kennen, der in der Weimarer Republik die Ortsgruppe Unterweser des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens gründet und sich ganz aktiv in der Jüdischen Gemeinde und Stadt engagierte. Wir überlegen welche Impulse und Recherchewerkzeuge dabei helfen das Stadtgedächtnis digital sichtbar zu machen und können anhand biografischer Stationen des Deutschen Auswandererhaus noch mehr Einblick in wissenschaftlich und museumspädagogische Arbeit erhalten.

Konzeption und Durchführung: Lena Prötzel (LzpB), Dr. Miriam Bistrovic (LBI), Astrid Bormann (DAH). 

Anmeldung bis zum 11. Oktober via E-Mail: bremerhaven@lzpb.bremen.de. Der Workshop ist kostenfrei.

Eine Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung Bremen, des Leo Baeck Instituts und des Deutschen Auswandererhaus.

Bild: Fotografie der Chanukkafeier der Religionsschule in der Geestemünder Synagoge aus dem Jahr 1929 © Sammlung Deutsches Auswandererhaus, Schenkung Renate Gabcke