Demokratorium - Reden. Zuhören. Verstehen.
Eine Workshopreihe zur Förderung von Demokratie- und Dialogkompetenz
Über Politik und politische Haltungen zu sprechen, ist für viele von uns gerade sehr herausfordernd. In öffentlichen, politischen Debatten wird der Ton rauer und auch in privaten Gesprächen verhärten die Positionen schnell. Das „Demokratorium“ ist eine Workshopreihe, die Menschen dazu einlädt, den Dialog zu suchen, zuzuhören und einander mit Offenheit und kritischem Denken zu begegnen. Angesichts der wachsenden Gefahren für unsere Demokratie, ist es wichtiger denn je, dass wir wieder besser miteinander ins Gespräch kommen. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, unsere Dialog- und damit unsere Demokratiekompetenz zu stärken. Basierend auf dem Modell der Gewaltfreien Kommunikation nach M.B. Rosenberg lernen wir in fünf Workshops, wie wir konstruktiv mit Meinungsverschiedenheiten und unterschiedlichen Positionen in den Austausch gehen können. Darüber hinaus reflektieren wir, wie wir Informationen kritisch prüfen und Medien bewusster nutzen können.
Leitung der Workshops: Marcus Strittmatter (zert. Trainer für Gewaltfreie Kommunikation und Mediator)
Termine
Die Workshopreihe wurde im Zeitraum von Februar bis Juli 2026 an drei Standorten der Bibliothek in Bremen realisiert. Jede Reihe hatte jeweils fünf Module. Die Module bauten aufeinander auf, konnten aber auch einzeln besucht werden. Die Workshops waren kostenfrei, praxisorientiert und offen für alle Interessierten.
Eine Fortführung des Projektes ist für 2027 geplant.
Die Veranstaltungsreihe wird durchgeführt von der Stadtbibliothek Bremen in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Bremen. Die Workshopreihe „Demokratorium“ wurde 2025/26 im Rahmen der „Europe Challenge“ gefördert. Die „Europe Challenge“ ist ein Programm der Europäischen Kulturstiftung. Es vernetzt Bibliotheken und Gemeinden, um die zentralen Herausforderungen Europas – soziale, digitale und ökologische – durch die Umsetzung kreativer Lösungen vor Ort anzugehen. Die Ausgabe 2025/26 wurde freundlicherweise durch öffentliche Mittel des Arts Council England, der Fondazione Cariplo und des Scottish Library and Information Council gefördert.